1. Joggingrunde

heute war ich zum ersten Mal laufen. Wäre ja schade wenn ich meine Turnschuhe hier gar nicht benutzen würde :-). Gelaufen bin ich auf dem „Søndermarken“, ein ganz netter Park direkt neben dem Zoo von Kopenhagen. Ein paar Tiere hab ich auch gesehen, aber vor allen Dingen gerochen… Falls ich irgendwann mal von Motivation überwältigt sein sollte kann ich meine Runde auch noch ausdehnen, hinter dem Søndermarken beginnt nämlich der „Frederiksberg Have“.

1.Joggingrunde

Amager

Am Montag hab ich einen kleinen Fahrradausflug nach Kastrup und zum Amagerstrand gemacht. Ich bin nicht nass geworden, auch wenn es auf den Bildern manchmal anders aussieht.

Roskilde

Hier sind ein paar Bilder von Agnes und meinem Ausflug nach Roskilde (am 4.10.). Da ich jetzt weiß wie man die Bilder richtig in den Blog einfügt kommen bestimmt bald noch mehr!

Politische Bildung

Am Freitag war Richard von Weizsäcker in Kopenhagen und die International Students waren eingeladen folgende Veranstaltung zu besuchen:  1989 Fall of the Berlin Wall – European conversation

Es war sehr interessant diesen beiden alten Herren zu zuhören (Weizsäcker und der damalige dänische Außenminister Elleman-Jensen). Sie saßen irgendwo vorne und haben sich lustige Anekdoten erzählt. Ich weiß jetzt, unter anderem, wann sämtliche ihrer Enkelkinder geboren wurden – nämlich meistens an irgendwelchen historischen Daten wie z.B. der 3. Oktober.

Am Ende gab es Schokomuffins für alle. Ich glaube es gibt keine Veranstaltung in Dänemark bei der es nicht mindestens Kaffee gibt…

Stadtmarsch

Am Mittwoch haben wir beschlossen uns Kopenhagen mal richtig anzuschauen und das geht natürlich am besten zu Fuß! Nein, eigentlich war es nur das billigste Transportmittel ;-).

Mittwochs sind einige Museen kostenlos und das wollten wir ausnutzen. Als erstes ging es zur „Hirschsprungske samling“ eine nette, nicht allzugroße Sammlung mit Bildern aus dem 19. Jahrhundert (der grüne Weg). Da wir ja viel vorhatten, wollten wir nicht so sehr nach 10.00h am Musuem sein. Als wir um 10.30h dann davor standen mussten wir leider feststellen, dass dieses wohl zu den wenigen Museen gehört, das erst um 11.ooh öffnet. Aber wir haben einen sehr schönen Park direkt nebenan gefunden durch den wir ein bisschen spaziert sind und eine Masse Photos gemacht haben… Sobald ich weiß wie man hier eine ordentliche Bildergalerie bastelt gibt’s auch ein paar mehr Bilder)

Nachdem wir genug Bilder geschaut haben, war der nächste Punkt auf dem Tagesprogramm der Kirchturm der Vor Frelsers Kirke in Christianshavn. (gelber bzw. gelb-roter Weg) Hier haben wir uns den Luxus erlaubt und sind 2 Stationen mit der Metro gefahren. Auf dem Weg zur Metrostation haben wir uns allerdings ein kleines bisschen im Botanischen Garten verlaufen…(nicht auf der Karte eingezeichnet ;-).) In Christianshavn sind wir auch erstmal zielstrebig in die falsche Richtung gelaufen. Man kann diesen Kirchturm zwar von fast ganz Kopenhagen aus sehen, aber nicht von der Metrostation in Christianshavn. Nach einem Blick auf die Karte haben wir unsere Orientierung aber schnell wieder gefunden und nach ca. 400 Treppenstufen konnten wir eine fantastische Aussicht über ganz Kopenhagen genießen.

Als nächstes wollten wir das Dansk Design Center besuchen (1. Hälfte des blauen Wegs). Leider haben die nicht klar genug (also überhaupt) auf ihre Website geschrieben, dass es Mittwochs zwar umsonst ist, aber erst ab 17.00h. Wir waren pünktlich um 14.00h (oder so um den Dreh rum) dort. Also sind wir direkt zum nächsten Designmuseum aufgebrochen.

Das Kunstindustrimuseet liegt leider direkt auf der anderen Seite der Kopenhagener Innenstadt, aber da wir nicht nochmal in ein Metroticket investieren wollten, sind wir schön durch die Strøget gelaufen und dann waren wir eigentlich auch schon fast da. Zu sehen gab es einige ausgewählte Meisterstücke dänischer und internationaler Designer (jaaa, Stühle, ich liebe es mir Stühle anzuschauen, deswegen bin ich auch so gerne bei IKEA :-D)  und eine Plakatausstellung.

Mehr hatten wir nicht mehr auf dem Programm und wir haben auch nur grad so den Rückweg geschafft (lila Weg). Wir sind exkl. Metro ca. 10km durch die Stadt gelaufen und können wirklich sagen, dass wir was gesehen haben.

Stadtmarsch

Palme

Nicht nur in Freiburg stehen Palmen rum, auch Roskilde will zeigen, dass das Wetter in Wirklichkeit gar nicht so schlecht ist…

PalmeRoskilde

IPC-Reunion

Letztes Wochenende war großes IPC-Ehemaligen-Treffen in Helsingør. Insgesamt waren es so um die hundert Leute aus bestimmt 20 verschiedenen Jahrgängen. Aus meinem Jahrgang waren bestimmt 10 Leute da – mit Abstand am meisten aus demselben Jahrgang :-). Wir hatten ein sehr abewechslungsreiches Programm, mit verschiedenen Workshops am Nachmittag.

Ich bin in der Gruppe gelandet die Vogelhäuschen gebaut hat. Wir hatten alle sehr verschiedene Vorstellungen davon wie groß das Loch für die Vögel sein muss (und auch nicht das richtige Werkzeug um das Loch auszusägen), deswegen sind unsere Vogelhäuschen wahrscheinlich eher „Futterstelle“ für die großen Vögel, als Nistplätze für die Kleinen… Aber wir hatten unseren Spaß und das ist ja die Hauptsache.

Nachdem wir also mehr oder weniger erfolgreich die Häuschen zusammengeschraubt hatten, wollten wir zu unserem Stammsupermarkt „Fakta“ pilgern um uns für die Party am Abend einzudecken. Wir mussten aber zu unserem großen Entsetzen feststellen, dass Fakta ausgerechnet an diesem Wochenende zu hat um zu renovieren! Wie konnten die nur so dumm sein, die haben das Geschäft des Jahres verpasst! Zum Glück gibt es in Helsingør auch noch andere Supermärkte, die wir beehren konnten. (Aber ganz dasselbe war es nicht;-))

Vor dem Abendessen gab es einen „Willkommens-Drink“ nach ungefähr 2 Bechern waren wir uns einig, dass er eindeutig Alkohol enhält 😉

Und danach PARTYYYYYYY

Erst hat der IPC-choir (bzw alle die jemals in IPC-choir waren) gesungen, dann hat die IPC-band (same here) gespielt und dann gab es Beatles vom feinsten, nämlich von Sørens ehemaliger Band. Søren ist für alles was mit Musik und Theater zu tun hat zuständig und seit letztem Jahr „coolest principal ever„.

Die Band hat gespielt bis sie nicht mehr konnte und wir haben Party gemacht bis wir nicht mehr konnten. In meinem Fall war das bis ungefähr 5.00h. Aber pünktlich um 10.00h war ich wieder fit um auch wirklich zwei Stunden lang den berühmten IPC-Brunch zu genießen 🙂

Ansonsten war der Sonntag nicht weiter spektakulär – ne Menge verkaterte Leute, die traurig sind, dass sie wieder in alle Himmelsrichtungen verschwinden müssen…